Windows Vista

April 6, 2008

neuer Stern am Himmel der Betriebssysteme

Mit der Versionsnummer NT 6.0 kam Windows Vista vor einiger Zeit als Nachfolger des bekannten und erfolgreichen Windows XP auf den Markt. Unter dem internen Namen “Windows Longhorn” wurde Windows Vista 2001, noch vor der Veröffentlichung von Windows XP, angekündigt. Diesen Zwischenschritt sollte es dennoch nie geben und Windows Vista kam erst Ende Januar 2007 für Privatanwender auf den Markt.

Im Jahre 2006 konnten Anwender über eine Betaversion testen, ob Microsoft halten würde, was sie mit dem neuen Betriebssystem versprochen hatten. Dies war nicht nur eine Neuerung, sondern auch die Möglichkeit für Microsoft, Lücken im Programm mit Hilfe externer Meinungen zu beseitigen. Das System RC1 “Release Candidate” war die Folge dessen, doch noch lange nicht das Ende des Entwicklungsweges von Windows Vista. Alle weiteren Versionen wurden intern getestet und optimiert.

Am 8. November 2006 kam dann endgültig die fertige Version unter Build Nummer 6000 für Firmen zum Release. 10.000 Angestellte und etwa 10 Milliarden Dollar hatte die Entwicklung von Windows Vista Microsoft schätzungsweise gekostet. Das Unternehmen selbst gab 6 Milliarden Dollar an.

Zwischen sechs verschieden Vista Versionen kann gewählt werden. Alle befinden sich auf identischen DVDs und werden durch Eingabe des Product Keys identifiziert und installiert. Wie sonst auch sind die Unterschiede der Versionen im Preis und im Umfang des Systems zu finden.

„Authentic, Energetic, Reflective, Open“ nennt Microsoft die neue, verktorbasierte Oberfläche von Windows. Die Benutzeroberfläche wird so durch verschiedenste Optionen wie zum Beispiel halbtransparenten Rahmen oder flüssigen Animationen interessanter gemacht.

Weitere Neuerungen sind unter anderem eine neue, auf .NET basierende, Programmierschnittstelle, eine neue Kommunikationsplattform (Microsoft Communication Foundation) und diverse Verbesserungen des mobilen Service (Beamer-Anschluss etc.). Suchergebnisse werden nun sofort angezeigt. Es wird also nicht mehr gewartet, bis das Betriebssystem die möglichen Treffer ausgewählt hat.

Auch für Familien bietet Vista eine neue Option. Es kann festgelegt werden, wann und vor allem wie lange
welche Programme von Kindern genutzt werden können. Sein zartes Leben hat Windows Outlook mit Vista nun auch ausgehaucht. Windows Mail bietet als neues Mailprogramm viele Features und eine einfach zu bedienende Nutzeroberfläche.

Wie auch bei Windows XP schickte Microsoft diverse Servicepacks nach, die die Performance des Betriebssystems noch optimieren sollten. Es kann gespannt gewartet werden, wie viele der “SP” folgen.

Weblinks

Netzwelt – Windows Hilfen und Downloads
Blog – Windows Vista
Golem – Microsoft will Image von Windows Vista verbessern