Tierhaftpflichtversicherungen

März 6, 2008

Wer überlegt, sich ein Tier zuzulegen, sollte sich natürlich hinsichtlich aller Rechte und Pflichten nach Möglichkeit bereits im Voraus informieren. Denn es ist mitnichten allein damit getan, den Hund, bzw. das Pferd zu füttern und für das sonstige Wohlergehen des Tieres zu sorgen.

Wichtig ist gleichermaßen, stets auch davon auszugehen, dass von dem „tierischen Freund“ immer auch ein gewisses Gefahrenpotential ausgehen könnte, somit wäre ein Hundehaftpflicht von großer Vorteil. Man stelle sich nur einmal vor, ein Pferd erschrickt – aus welchen Gründen auch immer – und verletzt durch diese Reaktion einen Menschen in der näheren Umgebung oder beschädigt einen hochwertigen Gegenstand (Autos, Gebäude etc.). Dasselbe kann bei einem Hund der Fall sein, z. B. wenn sich dieser beim Anblick eines anderen Tieres losreißt und dadurch Verletzungen bei Menschen im unmittelbaren Umfeld oder aber schwerwiegende Beschädigungen anderer Art hervorruft.

Ob jedoch ein Tier überhaupt versichert werden kann, muss zuvor geprüft werden, denn es gibt bestimmte festgelegte Voraussetzungen seitens der Versicherungsunternehmen, die unbedingt erfüllt sein müssen. Bei Kampfhunden beispielsweise ist nicht immer auch die Gewährleistung gegeben, das Tier auch versichern zu können. Wichtig sind in diesem Falle stets die vorhandenen (Rasse-)Kriterien. Wissenswert ist ebenso, dass in Anbetracht der möglichen Schäden, die – Statistiken zufolge – in der Vergangenheit bereits aufgetreten sind, großer Wert auf die Höhe der Deckungssumme gelegt werden sollte. Hundehalter, die der Meinung sind, ihr Tier sei mit einer Versicherungssumme von unter einer Million Euro ausreichend abgesichert, sollten sich im Klaren darüber sein, dass nur geringfügig höhere Beiträge sich im Falle eines gravierenden Schadensfalles definitiv auszahlen werden. Denn erfahrungsgemäß sollte die Deckungssumme den Betrag von drei Millionen Euro nicht unterschreiten….