Riester-Förderung für Wohnimmobilien

Februar 23, 2008

Die Immobilie gilt nach wie vor als die beste Form der Altersvorsorge abseits gesetzlicher und privater Renten. Doch entgegen der Meinung der meisten Bundesbürger, im Alter auf eine Immobilie zu setzen, nennen nicht einmal fünfzig Prozent von ihnen ein eigenes Haus ihr Eigen.

Diese Diskrepanz zwischen Wunsch und Realität will der Bund verringern, indem selbst genutzte Wohnimmobilien in die Förderung durch die Riester-Rente aufgenommen werden.

Auf Häuslebauer kommen damit interessante Zeiten zu, denn es ist einiges geplant. Über den so genannten Wohn-Riester soll zum Beispiel der Tilgungsanteil eines Hypothekendarlehens für ein selbst genutztes Haus oder eine selbst genutzte Eigentumswohnung direkt mit einem Zuschuss versehen werden.

Da sich der Wohn-Riester seitens der Regierung noch in der Konzeptions- und Beschlussphase befindet, ist leider noch unklar, welche Tilgung man als Häuslebauer leisten muss, um die maximale Förderung zu erhalten bzw. um überhaupt gefördert zu werden.

Eines ist jedoch schon heute klar: im Rahmen der Riester Rente werden Zuschüsse nur für neu aufgenommene Darlehen, nicht aber für bereits laufende Finanzierungen selbst genutzter Immobilien gewährt.

Ebenso klar ist, dass erhaltene Förderungen zurückgezahlt werden müssen, wenn die bezuschusste Immobilie später vermietet oder verkauft werden würde und das so eingenommene Geld nicht in ein neues Riester-Produkt oder eine neue selbst genutzte Immobilie fließt.

Unabhängig von noch auszuarbeitenden Details bietet sich mit dem Wohn-Riester aber eine interessante Form der Altersvorsorge, welche die bislang schon hervorragende Akzeptanz der Riester Rente unter Sparern und Anlegern noch einmal erhöhen wird, gibt es doch keine andere Sparform, bei der eine eigen genutzte Immobilie derart bezuschusst werden könnte.