Prepaid bei Vodafone

März 17, 2008

Der britische Telekommunikationskonzern Vodafone ist durch seine spektakuläre Übernahme von Mannesmann in 2001 der zweitgrößte Anbieter auf dem deutschen Mobilfunkmarkt. Nicht nur deswegen bietet das Unternehmen natürlich auch Prepaid Pakete an. Die dazugehörige Marke nennt sich „CallYa“.

Wie bei allen anderen wichtigen Anbietern gibt es auch bei den Prepaid Angeboten von Vodafone keine Vertragsbindung und keinen Mindestumsatz. Eine Grundgebühr ist auch nicht zu entrichten. Im Vergleich zur Konkurrenz gibt es sehr viele Prepaid Tarife zur Auswahl, deren Preise aber alle ungefähr auf dem Niveau der Mitbewerber liegen.

Bei der Ausrichtung seiner Prepaid Pakete achtet Vodafone aber darauf, möglichst für jede Käuferschicht etwas anzubieten und auch modulare Zusatzoptionen zu bieten, wie man es ansonsten nur von Prepaid Discountern wie Congstar kennt. Der britische Konzern präsentiert sich hier also wesentlich flexibler als seine großen Konkurrenten.

Klassisch präsentiert man sich aber bei den Möglichkeiten, Guthaben auf das Handykonto zu übertragen: Prepaidkarten (hier CallNow Karten genannt) mit verstecktem Geheimcode oder Aufladung über Lastschrift vom Bankkonto sind möglich. Die Prepaidkarten werden in den unternehmenseigenen Mobilfunkshops verkauft, die man in fast jeder Einkaufsstraße in Deutschland finden kann.

Besonderheit ist aber, dass man bei Vodafone eine Zusatzoption finden kann, die es ermöglicht, auch bei fehlendem Guthaben auf dem Handy weiter zu telefonieren – Vodafone bietet Ihnen sozusagen einen Dispokredit von 2 € an. Nützlich wenn man dringend telefonieren muss, aber gerade keine Chance hat, neues Guthaben auf das Handykonto zu transferieren.

Zu beachten gilt es aber, dass auch bei Vodafone die klassischen Nachteile von Prepaid zu Tage treten, so sind zum Beispiel Gespräche ins Ausland meist überdurchschnittlich teuer. Je nach Prepaid Tarif liegen auch die Kosten für Telefonate in andere deutsche Handynetze und für SMS über dem Branchenschnitt. Sie sollten also vor Ihrer Wahl genau abwägen, welche Nummern und Dienste Sie am häufigsten benötigen. Eine genaue Planung im Vorfeld erspart Ihnen hinterher einiges an Ärger über zu hohe Gebühren.