Der Brautstrauß

Februar 22, 2008

Zur Brautmode gehört der Brautstrauß ebenso wie die Hochzeitsgarderobe. Dieses wichtige Accessoire ist mit gleicher Sorgfalt und Muße auszusuchen wie die Festkleidung und sollte mit dem Brautschmuck perfekt harmonieren. Der Brautstrauß begleitet die Braut für einige Stunden an diesem Tag.

Auf dem Weg zum Standesamt oder zur Kirche und während der Trauung bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Braut ihren Strauß hinterrücks in die Reihen wirft. Die Frau, die ihn fängt und noch ledig ist, wird die nächste sein, die zum Traualtar schreitet. So zumindest, sagt es ein alter Brauch. Die Gestaltung eines Brautbouquets ist immer etwas ganz besonderes – nicht nur für die künftige Braut. Auch für einen erfahrenen Floristen ist es immer wieder eine neue Herausforderung, der er sich gern stellen wird.

Mit Rat und Tat wird er der zukünftigen Braut gern zur Seite stehen, aber die Entscheidung trifft sie ganz allein. Welche Blumen das Brautbouquet zieren sollen, hängt mit der Wahl des Brautkleides, der Jahreszeit, aber auch von ihrem ganz persönlichen Charakter ab. Rosen stehen für ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Die feinen Blumen, wie Lilien, Maiglöckchen oder andere feingliedrige Blüten passen eher zu einer romantischen, sinnlichen Braut. Eine lebensbejahende Braut wird sich für Sonnenblumen oder sogar einen bunten Wiesenblumenstrauß entscheiden.

Mit viel Fantasie und Freude wird der Florist jeden Strauß mit einer besonderen Note versehen und ein ganz individuelles Brautbouquet zusammenstellen. Bevor der Brautstrauß ausgesucht wird, sollte die komplette Hochzeitsgarderobe feststehen, denn nur so lässt sich alles harmonisch aufeinander abstimmen und dem gesamten Erscheinungsbild eine ganz besondere Anmut verleihen.