Hälterung – Aufbewahrung von Fischen

März 13, 2008

Eigentlich sollte man Fische, die einmal im Gartenteich ausgesetzt wurden, auch dort lassen. Ein ständiger Umgebungswechsel ist sehr stressig für die Fische und ihrer Gesundheit nicht unbedingt zuträglich. Natürlich lässt es sich manchmal nicht vermeiden, dass ein Fisch aus dem Teich geholt werden muss. Dies kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn ein Züchter die Größe seiner Fische bestimmen will. Auch ein krankes Tier sollte aus dem Teich genommen werden, damit es wieder gesund gepflegt werden kann.

Für die kurzzeitige Aufbewahrung werden im Fachhandel so genannte Hälterungen angeboten. Eine Hälterung ist eine Wanne, in der die Fische nur aufbewahrt, aber nicht gefüttert werden. Das Material ist in der Regel Kunststoff, da dies leicht zu reinigen ist. Eine Hälterung kann auch als Transportmittel benutzt werden. Gerade wenn Fische zum Verkauf angeboten werden, sind sie in der Hälterung besonders gut zu betrachten.

Damit die Fische keinen Schaden nehmen, gibt es ein besonderes Gesetz zum Schutz der Fische, damit diese auch wirklich artgerecht versorgt werden. Selbst beim Angeln ist das Hältern zwar erlaubt, aber nur bis zum Ende des Fangtages. Die Fische müssen, wenn man das Gelände verlässt und die Tiere zum eigenen Verzehr gefangen hat, waidgerecht getötet werden. Es ist nicht erlaubt, die Fische lebend vom Platz zu entfernen. Andernfalls müssen sie wieder in den Teich gesetzt werden.

Auch für Gartenteichbesitzer, die in ihrem Teich die beliebten Koikarpfen haben, spielt die Hälterung eine große Rolle. Gerade im Winter steht zu überlegen, ob die Tiere im Teich gelassen werden, oder ob es besser ist, die Tiere über die Wintermonate in einem Innenbecken aufzubewahren.