Die finnische Sauna

Februar 5, 2008

Die finnische Sauna ist heute die bekannteste und am weitesten verbreitete Saunaform. Charakteristisch sind Temperaturen von 85 – 90, teilweise bis zu 100 Grad Celsius und eine sehr geringe Luftfeuchtigkeit. Diese beträgt ca. 10 – 30%.In Finnland hat Saunabaden eine jahrhundertlange Tradition. Sauna steht dort nicht nur für Gesundheit, sondern auch für Entspannung und Geselligkeit. Viele Familien haben eine eigene Sauna und laden ihre Gäste gern dorthin ein.

Sauna in Deutschland

In Deutschland und Mitteleuropa ist die finnische Sauna erst seit den dreißiger Jahren bekannt. Lange Zeit führte sie noch ein Schattendasein und wurde später vor allem als Mittel zur Abhärtung gegen Erkältungskrankheiten und als Ergänzung zum sportlichen Training empfohlen. Die Sauna ist jedoch viel mehr. Sie ist Entspannung für Körper, Geist und Seele. Stress wird abgebaut und viele Menschen sagen, dass ein Saunabesuch wie ein kleiner Urlaub zwischendurch ist.

Saunabaden

Oberstes Gebot ist, sich für einen Saunabesuch ausreichend Zeit zu nehmen. Zwei Stunden sind das Mindeste, besser sind jedoch drei oder vier Stunden. Im Schwitzraum sollte man sich ca. 8 – 15 min aufhalten, als Maßstab sollte aber vor allem das eigene Wohlbefinden gelten. Anfänger nehmen auf der unteren Stufe Platz, Fortgeschrittene können auch weiter nach oben gehen. Dort ist es wärmer als im unteren Teil. Nach dem Aufenthalt im Schwitzraum sollte sich jeder ausreichend abkühlen. Eine kalte Dusche ist das Mindeste, möglichst sollte man auch in das kalte Tauchbecken gehen. Danach geht es in den Ruheraum. Nach ca. 15 min kann man dann wieder in den Schwitzraum. Dieser Ablauf kann bis zu dreimal wiederholt werden, mehr ist nicht zu empfehlen. Nach dem letzten Saunagang sollte man sich ausreichend Zeit zum Nachruhen nehmen (30 min oder mehr). Ein bis zwei Saunabesuche pro Woche sind ideal.