Die gängigen Tarifmodelle der DSL-Anbieter

Februar 22, 2008

Zahlreiche DSL-Anbieter in Deutschland ermöglichen schnelle Internetzugänge, und das nach einem jahrelangem Preiskampf zu inzwischen sehr günstigen Preisen. DSL erfreut sich deshalb hierzulande zunehmender Beliebtheit. Immer mehr Verbraucher legen sich einen DSL-Anschluss zu. Im Prinzip gibt es drei verschiedene Arten von DSL-Tarifen, zwischen denen Neueinsteiger Awählen können.

Zeittarife

Als recht altmodisch gelten die so genannten Zeittarife. Sie werden nur noch vereinzelt von dem einen oder anderen Provider angeboten und gegebenenfalls kaum beworben. Bei einem Zeittarif zahlt man nach der Herstellung der Internetverbindung für jede einzelne Minute, in der man online ist. Abgerechnet wird dabei in aller Regel exakt im Minutentakt. Zeittarife waren einst der Standard bei den klassischen Internetzugängen, die über ISDN realisiert wurden. Bei DSL-Zugängen sind die Zeittarife hingegen ganz und gar nicht selbstverständlich. Zeittarife haben bei DSL auch eigentlich kaum einen Sinn, da bei den hohen Bandbreiten, die für DSL-Anschlüsse angeboten werden, die im Internet verbrachte Zeit kaum eine Rolle spielt und eine überlange Online-Dauer dem jeweiligen DSL-Anbieter keine nennenswerten Zusatzkosten beschert. Vielmehr kommt es bei DSL-Zugängen darauf an, welche Datenmenge beim Surfen übertragen wird. Wer nur ab und zu E-Mails abruft, ein wenig im Internet surft und hin und wieder an einem Chat teilnimmt, der verursacht ein wesentlich geringeres Datenvolumen als jemand, der ein Video-on-Demand-Portal nutzt und sich einen Spielfilm nach dem anderen herunterlädt; dabei werden freilich Daten in einem deutlich größeren Umfang übertragen.

Volumentarife

Aus diesem Grunde sind die sogenannten Volumentarife im DSL-Bereich seit eh und je verbreiteter als besagte Zeittarife. Bei einem Volumentarif kommt es darauf an, wie viele Daten der Kunde bei der Internetnutzung überträgt. Bei einem Volumentarif steht von Vornherein fest, wie groß die Datenmenge sein darf, die der Nutzer pro Monat herunterlädt. Wird das entsprechende Limit überschritten, so fallen zusätzliche Kosten an. Dieser Kosten hat der Kunde extra zu tragen.

DSL-Flatrates

Deshalb ist es Neueinsteigern grundsätzlich sehr zu empfehlen, sich eine sogenannte DSL-Flatrate zu zulegen. Mit einer DSL-Flatrate hat man beim Surfen im Internet die größtmögliche Freiheit: Mit einer DSL-Flatrate kann man so viel im Internet surfen, wie man will. Es spielt überhaupt keine Rolle, wie viel Zeit man im Internet verbringt und wie viel Datenvolumen man beim Surfen sowie beim Herunterladen von Filmen und dergleichen verbraucht. Heutzutage spricht in preislicher Hinsicht nichts mehr gegen die Anschaffung einer DSL-Flatrate. Die Gebühren für DSL-Flatrates sind in den letzten Jahren erhablich gefallen, so dass sich heutzutage jedermann eine DSL-Flatrate leisten kann.