Der Treppenlift – woher kommt er?

Mai 13, 2008

Die mit Sicherheit beste Erleichterung für alte, gebrechliche oder gehbehinderte Menschen ist in der heutigen Zeit ein Treppenlift. Auch wenn es ihn erst seit einigen Jahrzehnten gibt, haben sich viele Menschen schon an ihn gewöhnt. Während er nicht nur Rollstuhlfahrern das Leben erleichtert, freuen sich auch alte Menschen darüber, endlich doch noch ein paar Jährchen ohne fremde Hilfe oder gar dem Altersheim zu Recht zu kommen.

Wer den Treppenlift genau erfunden hat, ist nicht richtig bekannt. Wohl spielen hier mehrere Faktoren eine Rolle. Jemand hat festgestellt, dass, wenn es schon möglich ist, Lasten von einem Stockwerk in die nächste Etage und runter zu befördern, es doch auch möglich sein muss, einen Menschen darauf zu transportieren. Zwar muss ein Treppenlift sämtliche Schutzvorschriften erfüllen, die ein Lastenaufzug lange nicht haben muss. Jedoch ist ein Treppenlift im Allgemeinen nichts anders als ein Lastenaufzug. Nur dass eben die Last, die hier transportiert wird, ein Mensch ist. Die Treppenlifte müssen allerdings ganz strenge Regeln erfüllen. Zwar muss jeder Treppenlift mit einem TÜV-Siegel genau so ausgestattet sein, wie ein Lastenaufzug, aber dennoch müssen noch weitere Sicherheitsvorschriften beachtet werden. So ist es vor allem nötig, die richtige Sicherung des Menschen auf dem Treppenlift zu gewährleisten.

Das bedeutet, der Rollstuhl oder der Mensch selber muss auf dem Treppenlift angeschnallt werden können. Dann muss selbstverständlich auch die Elektronik komplett abgesichert werden. Wenn diese Grundregeln erfüllt sind, ist der Treppenlift schon ganz nahe dran, in einem Haushalt zum Einsatz zu kommen. Aber noch weitere Sicherheitsvorkehrungen sind notwendig. All diese müssen von den Herstellern eines Treppenlifts beachtet und eingehalten werden.