Autoindustrie im europäischen Focus

Oktober 30, 2008

Bedingt durch die dramatische Entwicklung der Finanzkrise im Bereich der internationalen Banken und Finanzmärkte, gerät auch die deutsche Autoindustrie immer mehr unter Druck. Bekannte nationale Autobauer wie Opel, BMW aber auch mittlere und kleinere Unternehmen in der Zulieferindustrie geraten mit dieser finanziellen Schieflage, immer mehr unter Druck bzw. in konkrete Existenzangst. Drastische Maßnahmen wie Kurzarbeit, Produktionsstops, Zwangsurlaub und Freistellung von Mitarbeitern sorgen zusätzlich für eine erhöhte Krisenangst bei den Autobauern und deren Angestellten. Letztlich trifft diese Krise aber auch die Verbraucher, die mit ihrem vorsichtigen Kaufverhalten den Markt ebenfalls unter Druck bringen. Sicherlich haben auch Sie sich bei der momentanen Situation, zur Vorsicht bei geplanten privaten Investitionen entschlossen.

Aufgrund der großen Lobby wird der Ruf nach staatlicher Unterstützung, wie im Bereich der Bankenkrise, immer lauter. Aktuell hat die Europäische Union unter Leitung des deutschen EU-Kommissars Verheugen einen Vorschlag für ein millardenschweres Rettungspaket erarbeitet und versucht damit die brisante Situation zu entschärfen. Ziel dieses Rettungspaketes sind zinsgünstige Kredite der Europäischen Investitionsbank. Die Entscheidung über dieses Paket liegt jetzt bei EIB Bank und kann mit diesem Beschluss eine entscheidende Veränderung der Konjunktur erwirken.
Anlässlich eines Sondergipfels zur aktuellen internationalen Finanzkrise Ende November dieses Jahres, will die EU auch hier zu einer Entscheidung kommen, um den Turbulenzen im Weltmarkt positiv zu beeinflussen.

Das Vertrauen in eine positive Entwicklung steht für jeden Verbraucher an erster Stelle. Denn im Hinblick auf das kommende Jahr, haben Sie vielleicht auch schon über eine größere Anschaffung wie ein neues Auto nachgedacht. Sollte sich diese Krise allerdings weiter verschärfen, wird wohl jeder diese Investition erst mal verschieben.